Kontrastreich…

… waren meine Läufe in März und April. Mal einen herrlichen Frühlingslauf 🌱☀️ und dann wieder einen tiefen Winterlauf… 🥶❄ – so kann man März und April sehr gut in einem Satz beschreiben.

Als ich mich Anfang März sehr über auftauende Trails freute 👣🤗 kam bald wieder der Winter und begrub sie erneut im hohen Schnee… Seit Januar mache ich jeden Monat ein paar „Challenges“ im Strava mit, unter anderem einen Halbmarathon zu laufen. In März kam es, dass ich mein Halbmarathon schon am 6. März gelaufen bin, denn ich hatte Zeit und es gab herrliches Laufwetter mit Sonne und optimale Temperaturen. Ich startete mit meiner obligatorischen Runde um den See und lief dann hinunter ins Tal, dort ein großer Schlenker am Bach entlang und dann wieder über Bitschweil hinauf und zurück nach Hause. Diesmal hatte ich es ziemlich gut ausgerechnet und musste nur eine klitzekleine Extraschlenker um das Haus laufen 😜 um die 21.3 km (und knapp 600 Hm) voll zu bekommen. Sonst sind so gut wie alle meine Läufe in diesem Winter über 10 Kilometer (und ca. 300 Hm), denn so lang ist die laufbare Winterstrecke und es gibt hier keine Möglichkeiten irgendwelche Schlenker zu machen, außer mehrere Runden um den See zu laufen und das ist nicht unbedingt verlockend…

Hier noch ein paar Impressionen von meinem Laufmonat März:

April hat mit herrlichem Frühlingswetter angefangen ☀️🌷🌱 aber der April macht bekanntlich was er will und das hat sich in diesem Jahr durchaus bestätigt. So haben sich auch in diesem Monat herrliche Frühlingsläufe mit tief winterlichen Läufen abgewechselt. Erst seit Ende Monat hat sich das Ganze endlich beruhigt und ich hoffe sehr, dass es mit dem Schnee jetzt vorbei ist! Immer mehr Trails tauen auf und werden laufbar 👣 und ich kann wieder auf viele meiner Lieblingsstrecken ausweichen 🤗 So kann ich auch wieder Schlenker machen die Läufe beliebig ausbauen statt immer nur die gleiche 10km-Strecke zu laufen.

So gab es letzte Woche am Donnerstag eine wunderschöne 15km-Runde (ca. 400 Hm) mit lockeren Beinen über herrlichen Trails.

Mein Halbmarathon im April habe ich erst diese Woche erst diese Woche am Montag geschafft. Ich hatte überhaupt keine Lust zuerst bergab ins Tal zu laufen um dann wieder hoch zu müssen. So probierte ich mein Glück bergauf über die Forststraße nach Grabs. Wie erwartet lag da noch teilweise geschlossene Schneedecke, aber genauso wie ich gedacht hatte, war der Schnee am Morgen noch sehr hart und gut laufbar. Oben angekommen ging es dann über die Asphaltstraße hinunter und weiter über meinem Lieblings-Trail nach Bitschweil. Hier hatte ich erst 10 km und ich dachte mir schon, dass es sich nicht ausgehen wird ohne einen Extraschlenker (oder zwei) um den See zu laufen. Genauso war es auch, als ich beim See ankam lief ich eine extra Runde. Meine Beine waren schon sehr müde und überhaupt nicht so locker flockig wie die Woche davor. Ob das an der Gartenarbeit am Wochenende lag weiß ich nicht, aber es war auf jeden Fall eine kleine Herausforderung, den HM voll zu machen. Auf dem Weg nach Hause musste ich noch einen Schlenker am großen Parkplatz einbauen und dann noch eine große Runde um die Siedlung. Als ich den HM voll hatte und den direkten Weg über die Wiese nach Hause wollte, bemerkte ich, dass Sie gerade frisch gemistet war. Ja, das ist kein großer Umweg, aber meine Beine wollten einfach nicht mehr und so war ich schon sehr froh, als ich zu Hause mit 21,6 km (und ca. 650 hm) die Uhr stoppen konnte 😂 Geschafft! 💪

Wie unterschiedlich zwei Läufe sein können…

Hier noch ein paar Impressionen von meinem Laufmonat April:

Seit November ist das Hotel indem ich arbeite aufgrund von Corona geschlossen. Da ich an der Rezeption bin, darf ich wenigstens einen Tag pro Woche arbeiten 🙏 Was mache ich aber sonst, (außer laufen 😜) um die Zeit zu vertreiben…? Die Kinder, die aktuell wenigstens 2 Tage pro Woche in Schichtbetrieb zur Schule dürfen, wollen (müssen) betreut und mit dem Schulstoff geholfen werden. Da wir im Hotel sehr viele Franzosen haben, habe ich mich zudem vorgenommen, französisch zu lernen und der Haushalt will auch immer noch gemacht werden.  So füllen sich die Tage und ich könnte nicht sagen, dass es irgendwie langweilig ist, eher umgekehrt – der Tag hat wie immer zu wenig Stunden für all das, was ich erledigen möchte 😅 Jetzt kommt noch der Frühling und der Gartenarbeit dazu… 🤗 Mir wird somit auch in nächster Zukunft nicht langweilig werden.

Tief winterlich und frühlingshaft warm

Schon ist wieder ein Monat vorbei, es war zwar ein kurzer Monat, aber die Zeit geht ja auch unverschämt schnell… 🙄

Nach dem Laufstarken Jänner wollte ich im Februar lieber mit etwas Alternativtraining ergänzen damit ich mich nicht „kaputt“ laufe. Also habe ich mir das Ziel gesetzt, etwas weniger zu laufen und zusätzlich zum Lauftraining mindestens 50 km auf dem Hometrainer zu radeln (ja ich weiß, für euch Radler unter uns sind 50 km nichts, aber für mich die so gut wie nie Rad fährt…😁). Und damit es nicht zu langweilig wird bin ich im Strava auch den Challenge beigetreten, im Februar mal einen Halbmarathon zu laufen

Der Monat hat ganz im Zeichen des Winters begonnen mit Regen, Schnee und Kälte. Ich bin viel gelaufen ohne ein einziges Foto zu machen. Es war einfach entweder zu kalt oder zu nass und da ich sowieso so gut wie immer auf die gleiche Strecke unterwegs war, gab es immer wieder die gleichen Motive – und das meist grau in grau oder weiß in grau…

In der zweiten Februarwoche kam sie aber am Montag endlich wieder mal vorbei, die Sonne ☀️🤗 Nach gefühlt Wochen in eine weiß-graue Welt mit nur Schneefall, Regen und/oder Nebel eine wahre Wohltat und da die Kinder Semesterfreien hatten, konnten wir das herrliche Wetter gleich für eine schöne Wanderung nutzen. Einfach nur herrlich!!! 😍

Der Tag danach schneite es dann wieder ein wenig und am Donnerstag versuchte mich mal an meiner „normalen“ Hausrunde, aber in die „verkehrte“ Richtung. Also bergauf über die (schneefreie) Asphaltstraße um dann über den schneebedeckten Forstweg bergab zu laufen. Ich dachte mir, dass wenn der Forstweg wirklich nicht laufbar wäre, dann könnte ich ja den gleichen Weg über die Straße wieder retour laufen.

Anfangs ging es bergab sehr gut im Schnee. Ich hatte eine Skispur, in dem ich laufen konnte, die mich relativ gut getragen hat. Allerdings bog dieser Spur dann schon nach einem Kilometer links ab und mein Weg ging noch knapp zwei Kilometernach rechts weiter durch den Schnee. Je weiter nach unten ich kam wurde der Schnee natürlich auch umso weicher. Nicht ganz ungefährlich da ich nie wusste bei welchem Schritt ich tief einsinken würde, da ist jeder Schritt mit Vorsicht zu genießen. Wenn man zu schnell unterwegs ist und das Bein auf einmal bis zum Knie im Schnee steckt… Da läuft man wie auf rohe Eier und ich war echt froh, als ich unten wieder fester Boden unter den Füßen hatte.

Am Wochenende danach war es dann wieder mal eisig kalt und am Sonntag ich bin los mit der Absicht meiner Halbmarathon Challenge zu erledigen. Ich hoffte, dass sie den Forstweg jetzt endlich wieder mal gewalzt hatten – und siehe da, als ich vorbeigelaufen bin habe ich festgestellt, dass der Schnee auf der Forststraße schön flach gewalzt und griffig hart war. Also, wieder die gleiche Hausrunde wie drei Tage davor, über die Asphaltstraße hinauf und dann über die jetzt gut tragende Forststraße bergab, dann gleich weiter über der Winterhausrunde – die Asphaltstraße bergab und die Hauptstraße wieder bergauf zum See. Ich hatte damit gerechnet, dass diese beiden Hausstrecken jeder etwa 10 Kilometer ergibt. Nur hatte ich die Teilstrecke die ich normalerweise zurück nach Hause laufen muss, die jetzt aber logischerweise ausgefallen ist, nichtberücksichtigt und als ich dann beim See ankam hatte ich natürlich keine 20 Kilometer, sondern „nur“ 17 Kilometer (und 680 Hm). Also blieb mir nichts anderes übrig, als noch 3 Runden um den See zu laufen um die 21,5 voll zu machen. Das war zugegeben ziemlich zäh, aber machbar. Challenge geschafft 💪

Die 50 Kilometer auf dem Hometrainer, die ich mir vorgenommen hatte, habe ich geschafft, es wurde sogar 60 km in den ersten drei Wochen. Aber etwas Langweiligeres, als auf dem Hometrainer am Dachboden zu sitzen… 🙄 Zum Glück kam dann, in der letzten Februarwoche, der Frühling mit Sonne und Wärme vorbei. Da konnte ich sogar mein Bike aus der Garage holen. Die Premiererunde machte ich an einem späten Nachmittag, da war das Bergabfahren schon ziemlich frisch. Trotzdem eine herrliche kleine Runde über 15 km (570 Hm). Ich glaube ich bin noch nie im Februar mit dem Bike unterwegs gewesen.

Letzte Woche Donnerstag hatten die Kinder dann den ganzen Tag Schule und ich konnte ich den strahlend schönen und freien Tag voll nutzen. Diesmal wollte ich zum wöchentlichen Coronatest im Hotel mit dem Rad fahren. Um nicht einfach die gleiche Strecke hin und retour fahren zu müssen, bin ich zuerst bergab und talauswärts gefahren. Das war am morgen früh schon etwas grenzwertig von den Temperaturen her, auch wenn ich sehr gut angezogen war. Zum Glück ging es dann auf der Sonnenseite bergauf und so wurde mir schnell wieder warm. Nach dem Test fuhr ich weiter kurz bergauf und dann wieder gut angezogen bergab und zu meiner Talseite rüber. Hier war der Plan gewesen ein neu entdeckter Weg hinauf zu fahren. Leider habe ich den Einstieg zum neuen Weg gar nicht gefunden und musste dann noch einen Umweg fahren 🙈 Durch das Dachbodentraining hatte ich mir ja zum Glück wenigstens etwas Sitzfleisch antrainiert 😆 Trotzdem war es schon eine Herausforderung wieder den Berg hinauf zu fahren. Erstens musste ich ja jetzt noch weiter als geplant fahren und dieser Weg ging ziemlich steil hinauf und zweitens bekam ich jetzt auch langsam Hunger – etwas zusätzliche Energie wäre nicht schlecht gewesen. Mein Notfallproviant (Rosinen und Nüsse) hatte ich aber schlauerweise zu Hause auf dem Küchentisch liegen gelassen. Oben angekommen musste ich dann das Rad über etliche Schneefelder schieben, aber schließlich kam ich dann doch zu Hause an und der Bilanz als ich abgestiegen bin; 38 km und 1000 Hm und ein erstes Frühlingszeichen 🌱 Beim Radfahren wird eben nicht viele Bilder gemacht, aber als ich das hier gesehen habe, musste ich einfach das Handy rausholen:

Seit letztes Wochenende haben wir wieder kühlere Temperaturen bzw. der Jahreszeit entsprechend und das ist mir, wenn ich ganz ehrlich bin, auch viel lieber. So warm im Februar ist ja fast unheimlich… Die Wärme darf dann gerne gegen Ende März wieder kommen.

Der Februar haben wir dann am Sonntag mit einem herrlichen Schneeschuhtour auf der Sonnenseite abgeschlossen. Auch wenn die Schneeschuhe ein einsinken im Schnee verhindern ist es ziemlich anstrengend damit zu laufen und ich bin beeindruckt wie gut die Mädels die Runde gemeistert haben 😍 Es waren doch 8,5 km über knapp 400 Hm.

Ach ja, Skigefahren sind wir natürlich auch aber bei weitem nicht so viel wie in einem „normalen“ Winter. Im Dezember und Jänner war es fast zu kalt, die FFP2-Maske die beim Liftfahren Pflicht ist wird feucht und so ist es im Gesicht noch kälter und da die Restaurants alle geschlossen haben, kann man sich nicht einmal aufwärmen gehen – das ist nichts für ein Kaltblüter wie mich… 🥶

So lässt es sich aber genießen ☀️😎

Lebenszeichen

…ja, mich gibt es noch 😁 und immer noch laufend und wandernd in den Bergen unterwegs. Mein letzter Post ist ja schon eine Weile her 🙈 und damals hat mir mein Sturz ganz schön eingebremst, zumindest vom Laufen her. Die Verletzung habe ich nicht nur, wie vom Arzt prophezeit, 5-6 Wochen gespürt, es dauerte letzten Sommer fast 2 Monate bis ich wieder halbwegs regelmäßig gelaufen bin und die Verletzung spüre ich noch heute ab und zu. Inaktiv musste ich deswegen nicht sein. Zum Glück konnte ich ziemlich schnell nach dem Unfall wenigstens Wandern und Radfahren, und genau das habe ich gemacht. Wir erlebten einen herrlichen Wandersommer. Darüber vielleicht mehr in einem späteren Beitrag.

Heute geht es um hier und jetzt, der erste Monat im Jahr ist ja schon vorbei (ja ich weiß, wir haben schon Mitte Februar… ist ja verrückt wie schnell die Zeit vergeht 🙈😁) und wenn ich zurückschaue habe ich glaube ich läuferisch noch nie einen so starken Januar gehabt… 💪

Durch Corona haben wir über Weihnachten und Neujahr keinen längeren Besuch gehabt wie sonst immer. Meine Familie aus Schweden konnten nicht kommen und mein Bruder mit Familie aus der Schweiz waren nur zwei Tage über die Weihnachten hier, aber wenigsten das… 🤗 Darüber waren wir schon sehr froh!!

So konnte ich im neuen Jahr auch gleich mit dem Laufen loslegen. Gestartet, bzw. weitergelaufen (ich hatte ja eigentlich nie aufgehört…) bin ich am 2. Januar einfach so, ohne irgendein besonderes Ziel außer das Laufen und die Bewegung im freien zu genießen. Durch Corona habe ich natürlich auch viel mehr Zeit als sonst, das Hotel war (und ist immer noch) geschlossen und die Kinder haben gleich nach den Weihnachtsferien mit Homeschooling angefangen. Dabei haben sie täglich vormittags 4 Stunden Videounterreich und so kümmern sich die Lehrer am Vormittag drum und ich helfe mit den Hausaufgaben am Nachmittag. In der großen Pause sind wir am Vormittag manchmal eine gemeinsame Runde um den See gelaufen und am Nachmittag habe ich dann nach den Aufgaben meine eigenen Runden gedreht. Anfang Januar gab es noch nicht so viel Schnee und ich kam überall gut durch, auch auf den Trails.

Einen strahlend schönen aber klirrend kalten Tag Anfang Jänner bin ich am Vormittag mit den Mädels eine Runde um den See gelaufen. Zu Mittag war es wieder Zeit für unser wöchentlichen Coronatest im Hotel. Ich habe schon lange Mal probieren wollen, von zu Hause zur Arbeit zu laufen und wieder zurück. Im normalen Alltag funktioniert das nicht aber an einem Tag wie diesen sollte es doch möglich sein. Also habe ich die Kinder für die zwei weiteren Schulstunden zu Hause abgeliefert, mein Laufrucksack gepackt und einen zweiten Paar Handschuh (große Fäustlinge) über meinen tiefgefrorenen Händen gezogen und bin gleich wieder los.

Mein Arbeitsweg geht so: runter ins Tal und auf der anderen Seite wieder hoch. Also lief ich zuerst etwa 3,5 km den direkten Weg bergab bis ins Tal, dann ca. 1 km durchs Dorf bis zur anderen Talseite. Schon bald war ich in der Sonne und konnte wenigstens die Fäustlinge im Rucksack verstauen. Ich hatte auch mehr als genug Zeit und musste mich nicht irgendwie beeilen. Dann begann die Steigung auf der anderen Seite, die Sonnenseite. Hier lag viel weniger Schnee als auf unsere Seite. Herrlich! Nach ziemlich genau 8 Kilometer bin ich über den direkten Weg bei der Arbeit angekommen. Durch das Bergauflaufen in der Sonne war ich beim Ankommen komplett durchgeschwitzt…
… zum Glück hatte ich mitgedacht und wenigstens ein trockenes Laufshirt zum Umziehen mitgenommen. Nach dem Test bin ich auch gleich wieder losgelaufen. Da ich nicht genau die gleiche Strecke retour laufen wollte, bin ich einen kleinen Umweg bergab gelaufen, dann wieder durchs Dorf und schließlich auf unsere Seite wieder bergauf. Diesmal nicht den direkten Weg, sondern die nicht ganz so steile über die Hauptstraße 😜 Dieses letzte Stück den Berg hoch bis nach Hause war zugegebenermaßen ziemlich zäh… aber ich habe es geschafft 🤙 Als ich meine Uhr vor der Haustür abgedrückt habe hatte ich 18,7 km und 850 Hm drauf und irgendwie ärgerte es mich, dass ich den HM nicht fertig gemacht hatte, ich war ja so knapp dran… 😕 aber meine Beine wollten einfach nicht mehr. Nach dem Duschen, als ich mein Lauftag im App noch angeschaut habe, stellte ich fest, dass ich an diesem Tag mit dem ersten Lauf mit den Mädels rundum den See und dann hin und retour zur Arbeit doch insgesamt 21,1 km gelaufen war, also hatte ich doch einen HM geschafft – wenn auch mit ein paar kleine Unterbrechungen 😁

Und jetzt habe ich es gemacht, ich bin zur Arbeit gelaufen und wieder zurück, und dabei festgestellt, dass ich es nicht unbedingt nochmals machen muss – zumindest nicht im Winter. Im Sommer, wenn ich auf andere Wege ausweichen kann und nicht so viel auf Asphalt über den Hauptstraßen laufen muss ist es vielleicht besser, und trotzdem gibt es so viele schönere Strecken die ich lieber laufe!

Winterwonderland

Dann kam der Schnee… am 14. Jänner wachten wir auf und die Welt war einfach nur voller Schnee. Es hat geschneit und geschneit… zwei Tage lang… und wir haben geschaufelt und geschaufelt und noch mehr geschaufelt. Wenn das Schneeschaufeln nicht so einseitig wäre, wäre es ja ein gutes Training… So viel Schnee ist in so kurzer Zeit habe ich noch nie erlebt… ❄❄❄

Nach zwei Tagen hörte es dann endlich wieder auf und ich bin mal los um zu schauen, wo ich überhaupt durchkomme. Wie geahnt, bin ich gar nicht weit gekommen – überall Lawinengefahr und gesperrte Wege… ❄ ❄ ❄

❄💙❄ Winterwonderland ❄💙❄

Es dauerte eine Woche bis alle Wege wieder offen und laufbar waren. Das habe ich genossen und ich konnte sogar meine Sommer-Hausstrecke wieder einmal laufen!! Einen Tag später kam der Regen… es hat geregnet und geregnet… da wurde es wieder gefährlich – die ganzen Schneemassen auf steile Grashänge wurden komplett durchnässt und schwer… und der Schnee auf meinen wenigen laufbaren Wege wurde wie ein nasser Schneebrei, unmöglich zu laufen!

Aber ich habe eine neue Winter-Hausrunde den ich meistens laufen kann. Die ist nicht besonders schön, es geht zuerst bergab und dann bergauf (das mag ich normalerweise gar nicht 🙈) und sie verläuft hauptsächlich über Asphalt und teilweise entlang der Hauptstraße (wobei die Hauptstraße bei uns nicht besonders groß ist…) Mit eine Seeumrundung komme ich auf diese Strecke zumindest auf 10 km und etwas mehr als 300 Hm – immerhin eine sehr gute Alternative zu gar nichts! 😁

Am letzten Tag des Monats habe ich mit einem 8,8 km-Lauf die 150 km voll gemacht, um genau zu sein bin ich dann insgesamt 153 km im Januar gelaufen – ich glaube ich bin in meinem ganzen Leben noch nie so weit in einem Monat gelaufen… 🥳 Für Februar habe ich mir wieder neue Ziele gesetzt. Jetzt kann ich das und ich genieße es einfach solange es geht. Sobald das Hotel wieder aufmachen kann, ich wieder normal arbeiten darf (momentan darf ich wenigstens 1 Tag der Woche die Rezeption betreuen 🙏) und der Alltag uns wieder hat, kann ich nicht mehr so vorausplanen. Dann werde ich wieder die Gelegenheiten nutzen müssen, die mir zur Verfügung stehen und dann laufen gehen wenn sich die Zeitfenster aufmachen.

Abwechslungsreich

In den Bergen ist es im Moment auf jeden Fall sehr Abwechslungsreich, mal haben wir Frühling 🌷 🌞 und dann wieder tiefsten Winter… ❄☃️

Vor zwei Wochen hatten die Kinder einen Termin im „Unterland“, was soviel heißt wie raus aus dem Tal und in Richtung Bodensee fahren. Was macht denn Mama, wenn sie eine Stunde zur Verfügung hat? Sie geht natürlich Laufen und erkundet die Gegend 😉Höhenmeter ohne Schnee sollte es geben. Als wir aber von zu Hause weggefahren sind gab es einen heftigen Schneesturm mit starkem Wind und starkem Schneefall und ich dachte schon „Mit dem Laufen wird´s heute wohl nichts…“ Sobald wir aber raus aus dem Tal kamen wurde es immer freundlicher und beim Termin angekommen schien die Sonne. Kinder abgegeben und los. Mithilfe des GPS am Telefon fand ich ein schöner Trail den Berg hinauf, einfach nur herrlich! Auch wenn es am Anfang sehr steil hinauf ging, danach wurde es besser und oben am Ziel angekommen wurde ich mit einem herrlichen Ausblick belohnt.

Eine halbe Stunde den Berg hinauflaufen und dann umdrehen, dann weiß ich, dass ich pünktlich wieder zurück bin um die Kinder abzuholen. Pünktlich war ich auch um den nächsten Sturmböen zu verpassen – gerade als wir mit dem Auto Richtung Heimat losgefahren sind fing es wieder an zu stürmen und regnen… Typisches Aprilwetter im März 😂

Zwei Tage später ein Vormittagslauf vor der Haustüre. Es sah schon so ungemütlich aus, als ich aus dem Fenster schaute 🙈 aber ich dachte einfach rein in die Klamotten und los. Meistens ist es dann auch nicht so schlimm wie es aussieht. Und tatsächlich, bei der Aufwärmrunde um den See und dem ersten Stück den Berg hinauf hat es sogar leicht aufgelockert, und die Sonne schaute fast durch die Wolken. Dann zog es aber wieder zu und wurde fast so ungemütlich wie es aus dem Fenster ausgeschaut hatte, nur noch schlimmer. Zum Glück war ich da schon ein gutes Stück unterwegs, und so blieb ich einfach bei meinem Vorhaben und bin die große Hausrunde fertiggelaufen. Als ich dann endlich zu Hause ankam war ich aber doppelt froh!

Montag letzte Woche, neue Woche, neues Glück… und als ich zu Mittag los bin war die Sonne auch mit dabei. Frisch geschneit und schönes Wetter, das ist auf jeden Fall um einiges Besser als Schneesturm! Noch besser ist aber, dass auch wenn wir noch einiges am Schnee vor der Haustüre haben und immer wieder neuer dazu kommt, es gibt den Spruch, dass der Neuschnee „den Altschnee frisst“. Zudem hilft der Regen und die Sonne und manchmal auch ich mit dem Schneeschaufel 😜 kräftig mit und so können wir quasi zuschauen, wie der Schnee vor der Haustüre davonschmilzt.

Am Mittwoch, astronomischer Frühlingsanfang (die erste Tag-und-Nacht-Gleiche des Kalenderjahres) und mein Geburtstag 🤗 Nach dem arbeiten am Vormittag und die Hausaufgaben nach dem Mittagessen hatten wir wieder einen Termin im Unterland. Diese nutzte ich natürlich wieder für einen schönen Frühlingslauf 🌞🏃🌷 Den gleichen Berg hinauf wie letzte Woche, nur eine etwas andere Strecke. Einfach herrlich! Ich freue mich so sehr auf den Frühling!! Trotzdem hatte ich mir gewünscht, am Abend eine kleine Wanderung im Winter zu machen. Also haben wir uns, als wir zu Hause zurück waren, umgezogen, die Schlitten rausgeholt und sind los. Zwei Kilometer und etwa 200 positive Höhenmeter von uns entfernt liegt eine kleine gemütliche Hütte. Da hatte ich mir gewünscht zu Abend zu essen und nach einem herrlichen Alpenburger und ein gutes Glas Rotwein sind wir im Licht vom Vollmond  mit den Schlitten wieder hinuntergefahren 🛷🌕 Ein herrlicher Tag in zwei Welten; Frühling und Winter.

Am Freitag letzte Woche machte ich dann einen kleinen sonnigen Morgenlauf und stellte dabei fest, dass meine Knie irgendwie doch weh tun. Ein diffuser Schmerz unterhalb der Kniescheibe. Ich habe es zwar eine Weile gespürt, aber erfolgreich versucht es zu ignorieren 🙈🙉🙊 Einfach nach dem Motto: vielleicht gehen die Schmerzen ja weg, wenn ich sie nicht beachte 🙄 Aber irgendwie gingen sie nicht weg und so habe ich beschlossen, einfach eine Weile Pause vom Laufen zu machen und meine Beinmuskeln etwas zu lockern. Ich denke es handelt sich hier einfach um Überbelastung, die Waden sind verspannt, die Füße sind verspannt und auch die Oberschenkel sind verspannt… Dass da die Knie weh tun, ist vielleicht kein Wunder 😬 Also mache ich seit Samstag etwas Krafttraining für den Oberkörper und viele Dehnübungen für die Beine. Zudem ordentliche Blackroll – Mann oh Mann bin ich verspannt und habe ich viele Triggerpunkte… 😱 Diese werden jetzt alle bearbeitet und in Kombination mit Magnesium, Dehnübungen und Laufpause hoffe ich, dass sich das Ganze etwas entspannen kann und dass die Knieschmerzen sich auch bald wieder verabschieden ✊😊

Eingeschränkt

Da mein Laufrevier noch ziemlich unter Schnee liegt bin ich beim Laufen etwas eingeschränkt. Da ich momentan die Kinder am Morgen sowieso runter in die Schule im Tal bringe, dachte ich am Freitag vor einer Woche warum nicht mal eine Morgenrunde im Tal laufen. Eine flache, aber vor allem Schneefreie Runde um den Speicherseen sollte es werden.

Gegen Ende des Laufes konnte ich es aber nicht widerstehen. Statt auf dem Radweg wieder die gleiche Strecke retour zu laufen, bin ich auf einem mir noch unbekannten Weg abgebogen, theoretisch (und den Wegweisern nach) müsste ich dabei bei der Schule wieder ankommen. Nach einem ersten kurzen und steilen Anstieg stand ich auf einmal vor einem Haus und wusste nicht mehr wohin 🤔 Mithilfe des GPS am Handy habe ich den Pfad, der im Schnee versteckt war, aber ziemlich schnell gefunden. Bald stapfte ich tief im Schnee. Natürlich, da ich schneefrei laufen wollte, hatte ich die falschen Schuhe an und keine Gamaschen dabei… 🙄

Nochmals ein kurzer Check mit dem GPS. Der schneebedeckte Pfad sollte nicht allzu lang sein und danach würde ich wieder auf einer Straße rauskommen. Also weiter! Immer wieder bin ich fast bis zum Knie im Schnee eingesunken. Es war ein sehr rutschiger und harter, oberer Schneeschicht und darunter matschig weich – nicht ganz ungefährlich und dort zu laufen war ausgeschlossen. Mir taten die Schienbeine beim vorsichtigen Gehen schon weh, da ich jedes Mal als ich durch die Schneedecke durchgebrochen bin an die harte Kante ankam.

Nach etwa 500 Meter im Schnee war der Pfad aber auf einmal schneefrei und ich konnte wieder laufen. Herrlich! Das wäre doch eine perfekte Runde, wenn der Schnee später mal endgültig weg ist, dachte ich. Nochmals 500 m später wurde mir aber klar, dass ich diese Runde nie mehr laufen würde…

…auf der Straße rausgekommen und kurz vor dem nächsten Haus hörte ich sie schon bellen vor ich sie sah. Ich blieb sofort stehen und schaute woher das Bellen kam. Oberhalb von mir zwei große schwarze Hunde die kurz darauf direkt vor mir standen. Der eine laut bellend, der andere nicht, aber nur aus dem Grund, da er einen großen Fleischknochen im Maul hatte. Solche Angst habe ich schon lange nicht mehr gehabt… 😳Ich schaffte es gerade noch den Impuls zu widerstehen, einfach so schnell wie möglich davon zu laufen. Ich konzentrierte mich darauf ruhig zu Atmen und versuchte mich so ruhig wie möglich zu verhalten. Einfach langsam die Straße weiter zu gehen ohne dabei die Hunde in die Augen zu schauen oder die Hände irgendwie in die Luft zu heben. Mein Herz raste… 😰

Beim Haus angekommen sah ich eine Frau lächelnd durch dem Fenster schauen. Da ich sie ziemlich böse ansah und mit den Schultern zuckte um ihr zu signalisieren; „Was soll denn das?“ öffnete sie das Fenster. „Ach, die machen nichts.“ sagte sie. „den Knochen hat er vom Metzger weiter unten.“ Was ich da geantwortet habe, weiß ich nicht mehr, aber ich war stinksauer…  Von wegen, die machen nichts – sie haben mich halb zu Tode erschreckt!!! 😡

Am Dienstag letzte Woche wollte ich meine Hausrunde seit langem wieder mal ausprobieren. Es war ein Laufen wie auf rohe Eier, immer schön vorsichtig um nicht durch den Schnee durchzubrechen. Zum Glück ging es deutlich besser als im Tal, und auch wenn das vorsichtige Laufen anstrengen war, war es trotzdem eine sehr schöne Runde und ein gutes Gefühl wieder mal oben anzukommen! Ein erstes Frühlingszeichen fand ich auch am Wegrand.

Dann wieder eine Morgenrunde im Tal mit der Feststellung, dass oben in meinem Laufrevier nicht annährend so viele Hunde unterwegs sind, wie im Tal. Darüber bin ich sehr froh! Viele Besitzer sind zwar sehr rücksichtsvoll, lenken die Hunde mit Leckerlis von dem Läufer ab oder nehmen sie einfach an der Leine, andere sind weniger Rücksichtsvoll und manche Hunde laufen sogar Herrenlos umher.  Trotzdem weiche ich bei der aktuellen Schneesituation gerne mal für den einen oder anderen Morgenlauf im Tal aus – jetzt weiß ich wenigstens wo ich NICHT laufen soll.

Guten Morgen Welt!

Am Samstag war es aber dann herrlich warm, fast 12 °C und ich traute mich wieder in den Schnee. Es war zwar bewölkt, aber die Kraft der Sonne spürte man deutlich durch den Wolken. Dafür hatte ich ein nasser, sulziger Schnee, der für ordentlich Zusatztraining sorgte.

Heute das komplette Gegenteil – der Winter ist in den Bergen noch nicht vorbei! Neblig, Schneefall, Windig und kalt… 🌨❄🌨 trotzdem bin ich los, eine Runde um den See und dann auf die große Hausrunde. Richtig ungemütlich war es, der Schnee peitschte mir ins Gesicht und ich sah kaum wohin ich lief, alles war einfach nur weiß und kalt.

Nichtsdestotrotz, als ich zu Hause wieder ankam war ich sehr froh, die Runde gemacht zu haben und ich konnte mit Freude feststellen, dass sich meine Kondition langsam aber sicher wieder zurückmeldet. Wenn der Frühling auch bald kommen würde, wäre ich sehr froh! Ich denke, allzu lange dauert es nicht mehr, auch nicht in den Bergen… 🌞🌷🤗

Befreiend

Ich habe schon gewusst, dass Jänner ein anstrengender Monat wird und als ich am Freitag, den 1 Februar, einen schönen Morgenlauf genießen konnte habe ich ein richtig befreiendes Gefühl gehabt, jetzt würde ich endlich wieder mehr Zeit für mich haben.

Aber eins nach dem anderen… mein letzter Beitrag ist ja schon über 3 Monate her, im letzten Jahr 🙈 Somit hoffe ich, dass Ihr alle schon gut im neuen Jahr gestartet sind und wünsche Euch nachträglich noch ein gesundes und bewegtes 2019 🎉 (besser spät als nie… 🤪)

Dezember war einfach überfüllt, mit vielen Überstunden, Weihnachtsvorbereitungen aber auch gemütliche Adventsmomente mit der Familie 😍 Ich schaffte es trotzdem wenigstens zweimal die Woche laufen zu gehen und das tat als Ausgleich sehr gut! Manchmal sind auch die Kinder mitgegangen 🤗

Auch die Kinder sind mal mit um Laufen

In den Feiertagen hatten wir Besuch, mein Bruder mit Familie und meine Mama waren hier und da ich so viele Überstunden hatte, bekam ich in den zwei Wochen auch sehr viel frei. Das war richtig schön und wir waren jeden Tag auf der Piste. Einfach herrlich – viel frische Luft und gemeinsam Spaß an der Bewegung!!

Skifahren

Als die Feiertage vorbei waren, ging es gleich mit einem vollen Terminkalender los. Im Januar stand unter anderem Aufnahmeprüfungen der Kinder, Skikurs, Schularbeiten und Faschingsumzug der Schule, mit dem entsprechenden Basteln der Kostüme vorab, auf dem Programm. Zudem hatten wir einen ordentlichen Wintereinbruch mit viel Schneeschaufeln und vielen Straßensperren. Trotzdem habe ich es geschafft, immer wieder ein wenig laufen zu gehen und auch ein paar Mal Dachbodentraining einzubauen, allerdings sehr unregelmäßig und das wollte ich gerne ab Februar wieder ändern. Aber wie so oft; erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! Und so waren zuerst die Kinder krank, dann war ich erkältet, es kamen die Semesterferien und so ist es mittlerweile schon März… 🙄

Rodeln

Ein paar herrliche Momente hatten wie aber auch im Februar, wie zum Beispiel eine Schneeschuhwanderung, einen Kurztrip in den Semesterferien zu meinem Bruder in Basel mit herrlichen Frühlingswanderungen und direkt nach den Ferien einen Schneesporttag von der Schule aus, wo ich beim Langlaufen als Begleitperson mitgehen durfte.

Schneeschuhwanderung 🌞

Wandern in Basel 🌷

Langlaufen mit der Schule

Mit der sehr anhänglichen Erkältung hat sich dann aber auch der letzte Rest meiner Kondition verabschiedet wie ich gestern beim ersten Wiedereinstiegslauf feststellen konnte. Zum Glück weiß ich, dass sie schnell wieder kommt, wenn ich nur dran bleibe und das habe ich jetzt auch vor!

Wo ein Wille ist…

Wie die Zeit vergeht, vor allem wenn man keine hat… 😜 In letzter Zeit fehlt mir die Zeit einfach für alles und da muss man eben Prioritäten setzen! Der erste Punkt auf meiner Liste, wenn alle „Muss“ (Arbeit, Haushalt, Termine, Kinder, Hausaufgaben…) geschafft ist, ist natürlich das Laufen. Im Oktober habe ich es leider nur mehr geschafft 2 Mal die Woche laufen zu gehen. Aber, wir wollen das Ganze ja positiv sehen – 2 Mal ist immerhin mehr als gar nichts und in den letzten drei Wochen sind sich immerhin wieder mal 3 Läufe pro Woche ausgegangen. Arbeitstechnisch ist zum Glück endlich Besserung in Sicht 🙏 denn jetzt kommt noch der Weihnachtsstress… 🎅 🤪 Wenn man die Zeitfenster gut nutzt, dann geht es und ein paar Läufe werde ich bestimmt immer wieder hineinquetschen können! Wo ein Wille ist… 😉

In den vergangenen zwei Monaten habe ich einige herrliche Läufe erlebt. Vor allem viele schöne Morgenläufe. Da meine bessere Hälfte immer noch im Krankenstand ist und die Kinder in die Schule schicken kann, wenn ich unter der Woche Abenddienst habe, habe ich sogar öfters unter der Woche ausschlafen können. Was für ein Luxus!! Gemütlich gegen 8:30 Uhr mit einer Tasse Kaffee und einem großen Glas Wasser wach werden und dann loslaufen. Einfach herrlich!! Und die Stimmung am Morgen ist oft unschlagbar 😍

Der schönste Morgenlauf im Oktober war der zur Alpila Alpe, nur ein paar Tage nach unserem schönen Familienabenteuer. Locker und leicht losgelaufen. Das ist was mir an den Läufen vor dem Frühstück so gefällt; das leichte unbeschwerte Gefühl! Die obligatorische Aufwärmrunde um den See habe ich an diesen Tag ausgelassen und bin gleich in den Wald hineingetaucht und bergauf gelaufen. Herrlicher Sonnenschein hat mich im goldenen Herbst begleitet, schöner kann es kaum noch werden.

Nach ca. 8 km und knapp 700 Hm an der Alpe angekommen hatte ich doch etwas Hunger 🤪 und habe meine Notproviant (ein kleiner Sack mit Mandeln und Rosinen) ausgepackt und gemütlich in der Sonne bei einer herrlichen Aussicht ein erstes „Frühstückchen“ genossen 😍 Als dann zwei E-Biker ihre Räder an der Hütte abstellten war es vorbei mit der Ruhe. Da war ich zum Glück schon fertig und nach einem freundlichen „Guten Morgen“ bin ich den direkten Weg wieder zurück nach Hause gelaufen.

Ein Highlight in den letzten zwei Monaten war auf jeden Fall der Lauf mit Doris am Bodensee. Eigentlich hatten wir ausgemacht, dass Doris zu mir in den Bergen kommt und wir eine schöne Herbstwanderung machen. Pünktlich zu diesem Wochenende, und zwar genau an diesem Samstag, an dem wir ausgemacht hatten war es kurzfristig vorbei mit dem goldenen Herbst. Es hatte dichter Nebel in den Berge, regnete wie aus Kübeln 💦 und war kalt. Also beschlossen wir das ganze umzudrehen, und ich fuhr zu Doris nach Bregenz. Auch hier regnete es zwar, aber nicht so stark wie in den Bergen und es war auch etwas wärmer. Wir machten einen sehr schönen Lauf am Bodensee entlang und haben dabei festgestellt, dass auch ich flach kann 😜 Nach 10 kurzweilige Kilometer haben wir uns in Doris Hotelzimmer umgezogen und sind gemütlich einen Kaffee trinken gegangen – ein herrlicher Vormittag! 😊

Noch ein schöner Lauf war der erste Schneelauf in dieser Saison, und zwar am Tag nach dem Treffen mit Doris. In den Bergen hatte es über Nacht so sehr abgekühlt, dass die Welt am nächsten Morgen herrlich weiß war und da musste ich natürlich raus. Der erste Schneelauf in der Saison ist immer was Besonderes. Alles ist ganz still, man hört nur das Knirschen der Schnee unter den Füßen. Ende Oktober muss ich aber noch kein Winter haben, und so war es auch gut, dass der Schnee nach wenigen Tagen wieder weg war 😉

Und so vergeht die Zeit. Mein Alternativtraining; Krafttraining und Rumpfstabi, ist in letzter Zeit ordentlich auf die Strecke geblieben (wie so vieles Andere). Für mich ist aber Bewegung draußen in der Natur an der frischen Luft das beste Mittel als Ausgleich und zur Stressbewältigung. Ich denke spätestens im Januar werde ich hoffentlich mehr Zeit auch für Alternativtraining haben. Wobei, ich sollte noch vor der Skisaison ein paar Ausfallschritte üben 🙄 die brauche ich ja dann beim Telemarken auf der Piste 😜 Aber die könnte ich ja zur Not auch beim Lauftraining integrieren.

Ich sage ja, wo ein Wille ist… 😉